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Transportbox für Hamster – auf diese Aspekte sollte man achten

Transportbox für Hamster – auf diese Aspekte sollte man achten

Bildquelle: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

Ein Hamster sollte nur so selten wie möglich aus seinem gewohnten Umfeld – also seinem Gehege – genommen werden. Spätestens aber, wenn ein Arztbesuch ansteht oder das Gehege gereinigt wird, muss der Hamster seine Wohnung verlassen und für kurze Zeit in die Transportbox umziehen. Dann sollte das passende Gefäß bereitstehen. Welche Anforderungen eine solche Box erfüllen sollte.

Material

Das erste Kriterium, auf das man beim Kauf einer Hamsterbox achten sollte ist das Material, aus dem sie besteht.

Holz: Zwar ist Holz die natürlichste Möglichkeit das Tier von A nach B zu befördern, allerdings bringt Holz ein hohes Gewicht mit sich. Hinzu kommt, dass es sich nur schwer reinigen lässt, wenn es durch Kot oder Urin verunreinigt wurde.

Pappe: Sie kann auch als natürliches Material herhalten. Neben dem geringen Gewicht weicht sie allerdings sehr schnell nach, wenn der sich entledigt. Ein Risiko besteht außerdem darin, dass sie sehr schnell durchgenagt ist. Schon die Fahrt zum Tierarzt, wenn das Tier unberücksichtigt auf dem Rücksitz steht (im besten Falle sollte man das Tier nicht unbeaufsichtigt abstellen), könnte für einen Ausbruchversuch ausreichen.

Blech: Blechdosen können theoretisch für den Transport geeignet sein. Allerdings muss dann eine ausreichende Belüftung sichergestellt werden. Leider hat Metall die ungünstige Eigenschaft, dass sich beim Durchstechen oder Bohren scharfe Kanten bilden, welche zur Gefahr für den kleinen Vierbeiner und auch seinen Halter (Wortspiel) werden.

Kunststoff: Auch wenn es für die Umwelt nicht das schönste ist, eignen sich Transportboxen aus Kunststoff am besten. Sie haben ein geringes Gewicht und sind leicht zu reinigen. Dennoch sollte man auch hier darauf achten, dass möglichst keine Angriffsflächen zum Nagen vorhanden sind. Verschluckt das Tier Kunststoff-Splitter, kann dies zu gefährlichen inneren Verletzungen führen.

Beschaffenheit und Einrichtung

Nun, da das Material feststeht, sollte man sich zur Beschaffenheit und der Ausstattung Gedanken machen.

Größe: Die erforderliche Größe ist abhängig von der Körpergröße des Tieres. Die Box sollte mindestens so groß sein, dass das Tier sich bequem darin drehen kann. Aber sie sollte auch nicht zu groß sein, da dies sich auf den Tragekomfort auswirkt. Außerdem ist eine große Box gefährlicher für das Tier, wenn man aneckt oder mit dem Auto stark bremsen muss.

Größe der Eingriffsluke: Die Luke zum Herausnehmen des Hamsters sollte so groß sein, dass man bequem mit der Hand hineinfassen kann und den haarigen Freund auch entnehmen kann, ohne dass er sich dabei stößt.

Griff und Verschlüsse: Es ist wichtig, dass diese beiden Elemente stabil sind. Wenn sich beim Transport der Deckel öffnet oder der Griff löst, kann das zu einem gefährlichen Unfall führen. Es sollte vor dem Anheben der Box immer überprüft werden, ob alles richtig sitzt. Billigprodukte mit wackeligen Konstruktionen sollten nicht gekauft werden.

Belüftungslöcher: Ganz wichtig ist, dass das Tier beim Transport genügend Luft bekommt. Es sollte also darauf geachtet werden, dass genügend Öffnungen an der Box vorhanden sind.

Farbe: Im Handel werden die wildesten Farbkombinationen angeboten. Der Hamster stört sich an der Farbe nur wenig. Nur eines ist zu bedenken: Wenn die Box transparent ist, sollte immer ein Tuch darübergelegt werden. So fühlt sich das Tier sicherer. Außerdem kann der Tierarzt möglicherweise eine Diagnose stellen, ohne das Tier aus der Box zu holen. Allerdings wird das nur sehr selten vorkommen. Deshalb kann man grundsätzlich gleich zu einer nicht transparenten Box greifen.

Einrichtung: Da der Hamster sich in der Box in ungewohnter Umgebung befindet, sollte sichergestellt werden, dass er sich verstecken kann. Entweder stellt man dazu ein kleines Häuschen mit in die Box, oder dunkelt die Box ab. Außerdem sollte immer Streu in der Box sein: eine Höhe von 5 cm bietet Möglichkeit zum Wühlen und nimmt etwaige Hinterlassenschaften auf. Es sollte immer Streu aus dem Gehege mit verwendet werden, damit der heimelige Geruch dem Hamster ein klein wenig Sicherheit spendet.

Futter: Es sollte – unabhängig davon, wie lang der Ausflug dauert – in der Box auch etwas Futter verteilt werden, damit der Hamster essen kann, wenn er das Bedürfnis verspürt. Besonders wasserhaltige Nahrung wie Gurke bietet sich an, da die Tiere durch die Aufregung dehydrieren.

Fazit

Es ist also festzuhalten, dass eine Box am besten aus Kunststoff, ausreichend groß und dunkel sein sollte um dem Tier den größtmöglichen Komfort zu bieten. Wobei man an dieser Stelle nicht wirklich von Komfort reden kann, da sich der Hamster in der ungewohnten Umgebung nicht vollkommen wohlfühlen wird. Genau aus diesem Grund sollte man auch darauf achten, dass die Ausflüge nur so kurz wie nötig andauern.

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